Lamas im Sajama Nationalpark
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Reise-Blog Lateinamerika

Reisebericht Tobias Rüger in Peru (3): Der Amazonas in Peru

Unser Reisespezialist Tobias Rüger ist bereits viel in Lateinamerika herumgekommen. In unserem Blog erzählt er von seinen Erlebnissen. Hier finden Sie den dritten Teil der kleinen Reihe über sein Studium in und seine Reisen durch Peru. Nach einem Ausflug in die Wüste macht sich Tobias Rüger heute auf in den Amazonas in Peru.

Die meisten Reisenden verbinden Peru mit den Anden, Lamas oder dem Machu Picchu. Dabei gehört Peru auch zu den 17 Ländern mit der höchsten Biodiversität weltweit. Das liegt unter anderem daran, dass es die Geburtsstätte des gewaltigen Amazonas´ ist. Der daran angrenzende Regenwald nimmt eine Fläche von 500.000 Quadratkilometern ein und bildet damit die drittgrößte Fläche an tropischen Regenwald nach Brasilien und dem Kongo. Genau aus diesem Grund will ich den peruanischen Dschungel kennenlernen. Mit dem Flugzeug geht es nach Iquitos, in die Amazonashauptstadt. Im Landeanflug überblicke ich den gigantischen Regenwald und bemerke am Horizont den mäandrierenden Amazonas.

Peru - Amazonas Regenwaldgebiet

Der Amazonas in Peru: Willkommen im Dschungel

Die Stewardess öffnet die Tür und ein Schwall feuchtheißer Luft drückt in die Kabine. Willkommen im Dschungel! Mit einem Mototaxi, begleitet von lauter Vallenato-Musik, tuckere ich in die Stadt. In einem der zahlreichen Reisebüros engagiere ich einen Dschungelguide und bereits eine halbe Stunde später sitze ich einem Boot in Richtung Regenwald. „Hoffentlich beißen mich keine Piranhas“, geht mir durch den Kopf, doch als die Häuser von Iquitos hinter den Bäumen verschwinden, und nur noch die gewaltigen Tropenbäume und Lianen am Horizont erscheinen, verwandelt sich die Angst vor dem Piranha in ein wunderschönes Gefühl der Freiheit.

Doch dann: Plötzlich hebt sich das Wasser. Es zischt und blubbert und der räuberische Piranha-Schwarm kehrt zurück auf die Leinwand meines Kopfkinos. Mein Dschungelführer schaut mich an und flüsterte leise. „Mein Freund, ich habe die Ehre, dir meinen Freund Boto vorzustellen.“ Boto ist der südamerikanische Name für einen Rosa Delfin. Einen Amazonasdelfin zu sehen, ist der Wunsch vieler Touristen, und doch erscheint das scheue Süßwasser-Säugetier nur sehr selten. Meine Piranhas hat er auf jeden Fall in die Flucht geschlagen.

Peru - Amazonas-Delphin

Mein erfahrener Reiseleiter sucht sich die geeignetste Stelle zum Anlegen aus und schlägt kurz darauf das Zelt für die Nacht auf. Und um uns herum: nur Pflanzen und Tiere, deren Stimmen durch den Wald hallen. So tief in der fast unberührten Natur zu sein, ist ein Erlebnis, ein einmaliges Lebensgefühl.

Mein persönliches Indiana-Jones-Abenteuer am Amazonas

Die Nacht bricht schneller herein als erwartet und plötzlich weiß ich, was Dunkelheit wirklich bedeutet. Im tiefen Dschungel gibt es nachts keine Lichtquelle, noch nicht mal den Mond – der wird durch das dichte Blätterdach abgeschirmt. Die Stimmen des Waldes unterdessen verstummen nicht. Dank der Sicherheit durch meinen erfahrenen Dschungelführer schlafe ich dennoch schnell ein. Am nächsten Tag beginnt für mich ein eigenes kleines Indiana-Jones-Abenteuer. Mit einer Machete schlagen wir uns den Weg durch den dichten Urwald. Schlangen, Spinnen, Affen und Faultiere sind ständige Begleiter. Zu meiner eigenen Verwunderung verlieren besonders die Insekten und Reptilien an Schreckenskraft, nachdem ich ihre Anwesenheit akzeptiert habe. Mein Guide erklärt mir, wie wichtig  jeder Dschungelbewohner für das ökologische Gleichgewicht dieses Waldes ist. Eine Tour durch den Amazonas bedeutet vor allem eins: Respekt vor der Natur. Nach lehrreichen Stunden im Wald kommen wir gegen Nachmittag an unserem Übernachtungsplatz am Fluss an. Die Zelte stehen innerhalb weniger Minuten und ebenso schnell bricht die Dämmerung herein. Ein Schauspiel, das ich nie vergessen werde, ist, wie die Sonne den Wald und den Fluss in einen sanften Goldton taucht – der perfekte Ausklang für mein kleines Dschungelabenteuer.

Peru - Amazonas Sonnenuntergang

Aus den Tiefen des Waldes in die Höhe der Anden: In dem nächsten Teil des Südamerika Blogs geht es nach Cusco. Möchten Sie den Amazonas bei einer Peru Reise erleben? Lassen Sie sich von unserer Rundreise "Perus wilder Amazonas"  inspirieren. Tobias Rüger stellt Ihnen gerne eine maßgeschneiderte Peru Reise zusammen, die sich ganz nach Ihren Wünschen und Vorstellungen richtet - rufen Sie ihn gleich an: 089 127 091 128.


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