Chile - Osterinsel
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Magische Osterinsel Reise

Die Osterinsel ist ein einziges Mysterium: Wie konnten vor rund 1500 Jahren überhaupt Menschen das abgeschiedene Eiland im Pazifik erreichen? Warum schufen sie zahllose riesige Steinstatuen und wie schafften sie es, diese Kolosse zu transportieren, aufzurichten und sogar mit steinernen Kappen zu versehen? Welche Ereignisse verwandelten die bewaldete Insel in ein weites Grasland und vor allem: Was führte zum Niedergang dieser faszinierenden Hochkultur?
Auf dieser Reise begeben Sie sich auf eine Spurensuche an einem der geheimnisvollsten Orte unserer Erde und tauchen ein in die Mythen und Mysterien rund um Rapa Nui.

Reiseverlauf (8 Tage/ 7 Nächte)

Santiago de Chile – Hanga Roa – Santiago de Chile

Ihre persönlichen Specials

Sicherheit und Flexibilität durch eine private, deutschsprachige Reiseleitung und einen eigenen Chauffeur * Sorgfältig für Sie ausgewählte Hotels * Private Stadtführung durch Santiago de Chile * Geheimnisvolle Osterinsel: Staunen Sie über archäologische Funde, die den Forschern nach wie vor Rätsel aufgeben * Mächtige Moai: Bewundern Sie die mysteriösen Statuen * Tauchen Sie ein in Sagen und Spekulationen über den rätselhaften Untergang einer Hochkultur * Lebendiges Erbe: Erleben Sie bei einem Abend mit Tanz, Musik und Essen die Kultur der Osterinsel * Einzigartige Naturlandschaften: erloschene Vulkane, Kraterseen und beeindruckende Klippen

Chile - Übersichtskarte Reiseverlauf
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1. Tag: Bienvenidos a Chile

Chile - Hauptstadt Santiago

Ihre Reise durch Chile beginnt in der Hauptstadt Santiago. Unmittelbar hinter der Metropole ragen die Anden empor und bilden somit eine imposante Kulisse. Santiago de Chile ist für den Besucher eine der überschaubarsten Hauptstädte Lateinamerikas. Trotz seiner 5,9 Millionen Einwohner hat es fast Provinzatmosphäre. Relativ wenige Hochhäuser, dafür aber ausgedehnte Siedlungen verleihen Santiago einen weitläufigen Charakter. Nach Ankunft in Santiago werden Sie empfangen und zu Ihrem Hotel gebracht, wo Sie sich erst einmal frisch machen können, ehe Sie zu einer ersten Erkundung der Stadt aufbrechen.

Zu Beginn Ihrer Rundfahrt fahren Sie vorbei am Club Hípico, einer Pferderennbahn in einem noch sehr ursprünglichen Wohnviertel. Danach geht es weiter entlang des Parque O’Higgins und des Palacio Cousiño, einem prachtvollen Stadtpalast, der 1878 für die gleichnamige Familie erbaut wurde.

Sie folgen der Alameda, der Hauptstraße, die Sie direkt ins Stadtzentrum bringt. Unterwegs sehen Sie den Regierungspalast La Moneda, die Universidad de Chile, die Kirche San Francisco, die Nationalbibliothek und den Santa-Lucia-Hügel, wo Santiago im Jahre 1541 gegründet wurde. Im Stadtzentrum besuchen Sie den Hauptplatz mit seiner Kathedrale und der alten Post. Anschlieβend setzen Sie Ihre Tour zum Vorkolumbischen Museum fort. Hier erfahren Sie mehr über die chilenische Geschichte. Ihr Weg durch Santiago führt Sie weiter zum Mercado Central, dem Hauptmarkt für Fisch und Meeresfrüchte. Der Alameda folgend überqueren Sie den Río Mapocho.

Durch das Künstler- und Ausgehviertel Bellavista fahren Sie zum Aussichtspunkt Cerro San Cristóbal. Von hier bietet sich Ihnen ein fantastischer Blick über das scheinbar endlose Häusermeer Santiagos und die eindrucksvolle Kulisse der nahen Hochkordillere. Ein Besuch der modernen Wohngebiete Vitacura, Las Condes und des Geschäfts- und Einkaufsviertels Providencia runden Ihren Besuch der Hauptstadt ab. Übernachtung in Santiago de Chile.

Anmerkung: Das Vorkolumbische Museum ist montags geschlossen.

2. Tag: Weiterreise auf die Osterinsel

Chile - Osterinsel

Nicht viele Inlandsflüge bringen Sie über 3000 Kilometer weit. Obwohl die Osterinsel seit 1888 zu Chile gehört, liegt sie inmitten der Weiten des Pazifischen Ozeans – und das mutterseelenallein. Das nächste bewohnte Stück Land ist über 200 Kilometer entfernt. Während andere Orte sich ihrer Tier- und Pflanzenvielfalt rühmen, zeichnet sich die vulkanische Osterinsel durch ihre Artenarmut aus: Die abgeschiedene Lage lässt es kaum zu, dass Samen hierhergetragen werden. Die meisten Landtiere, die hier leben sind eingeschleppt worden. Bekannt sind die Inseln jedoch vor allem für eins: Sie ist übersäht mit hunderten von kolossalen Steinfiguren, rätselhafte Zeugnisse des alten polynesischen Volkes, das die Insel trotz ihrer Abgeschiedenheit vor rund 1500 Jahren besiedelte. Bis zu zehn Metern hoch ragen die stolzen Gesichter der sogenannten Moai empor. Das Rätsel ihres ursprünglichen Zweckes ist bis heute nicht endgültig gelöst. Übernachtung in Hanga Roa.

F

3. Tag: Das Geheimnis der Moai

Chile - Rano Raraku

Die Moai geben den Archäologen viele Rätsel auf. Vermutlich fertigte das Volk auf der Insel einst an die tausend dieser riesigen Steinstatuen an. Wann, genau, warum und wie? – darüber ist sich die Forschung uneins. Und auch wieso die Fertigung der Statuen urplötzlich aufhörte und viele Figuren umgeworfen wurden, bleibt rätselhaft. Ihr Reiseleiter führt Sie gleich am Morgen in die Bucht Hanga Te’e, wo Sie zum ersten Mal den mächtigen Moais begegnen – und sicher ein ähnliches Gefühl der Ehrfurcht verspüren, wie der Niederländer Jakob Roggeveen, der als erster Europäer hier an Land ging.

Als gesichert gilt, dass die Moais Teil von Zeremonialstätten waren, die meist aus einer Plattform mit Statuen und einem Vorplatz bestanden. Über die Insel verteilt stößt man auf mehrere dieser sogenannten Ahus, etwa auf Akahanga, wo man das Grab des Sagen-Köngis Hotu Matua vermutet – dem Anführer der ersten Siedler auf der Osterinsel. Die Ahus dienten wahrscheinlich vorrangig dem Ahnenkult.

Die nächste Station Ihrer Erkundung ist Rano Raraku, ein erloschener Vulkan mit Kratersee. Dort befindet sich der gigantische Steinbruch, in dem die Moais hergestellt wurden. Hier lagern 397 Statuen in den verschiedensten Stadien der Fertigstellung.

Anschließend haben Sie die Möglichkeit, weitere Ahus zu besuchen, darunter den spektakulären, 200 Meter langen Ahu Tongariki. Besonders sehenswert ist auch der mit fast zehn Metern Höhe größte Moai, der jedoch leider zerstört wurde.

Nach so viel Kultur können Sie sich am malerischen Sandstrand von Anakena – einem der wenigen Strände der Insel – erholen und erfrischen. Übernachtung in Hanga Roa.

FM

4. Tag: Damals und heute: Kultur der Osterinseln

Chile - liegender Moai

Ihr Reiseleiter bringt Sie ins Inselinnere zum restaurierten Ahu Akivi mit seinen sieben wiederaufgestellten Moais, die laut der Legende die sieben Botschafter des Königs Hotu Matua darstellen. Warum ein Großteil der Ahus zerstört wurde, ist unklar. Auch wenn wohl manche Moai Erdbeben zum Opfer fielen, wurden viele Steinstatuen offenbar absichtlich umgeworfen. Einige Forscher nehmen an, dass durch einen Machtwechsel der Vogelmannkult an Bedeutung gewann und so der alte Glauben fallen gelassen wurde. Beim Ahu in Hanga Poukura, den Sie anschließend besuchen, handelt es sich um eine nicht restaurierte Stätte, die ein Bild davon vermittelt, wie die Ahus von den Archäologen vorgefunden wurden.

Ebenfalls uneins ist sich die Forschung, warum einige der Moai riesige, runde Kopfbedeckungen aus Stein tragen – und wie man diese massiven Felsblöcke nicht nur kilometerweit transportieren, sondern auch auf die Köpfe der riesigen Figuren wuchten konnte. Ihr Reiseleiter erzählt Ihnen mehr über dieses Rätsel bei einem Besuch des Puna-Pau-Kraters, wo die roten Kappen aus Vulkangestein hergestellt wurden. Eines ist sicher: Kopfbedeckungen spielten für die Ureinwohner der Osterinseln eine wichtige Rolle. Die Insulaner verwandten offenbar viel Mühe darauf, den europäischen Seefahrern ihre Hüte zu stehlen.

Zum Abschluss Ihrer halbtägigen Tour besuchen Sie die Zeremonienstätte Tahai in der Nähe des Ortes Hanga Roa. Hier haben Sie die Gelegenheit drei restaurierte Ahus zu sehen und den einzigen Moai, dem man die Augen wiedereingesetzt hat – offenbar wurden in die Augenhöhlen einst bemalte Steinkugeln gelegt. Außerdem haben Forscher hier eine Bootsrampe und Reste von Bootshäusern renoviert.

Den Nachmittag können Sie zur Erholung oder für eigene Erkundungen nutzen.

Am Abend erwartet Sie eine kulturelle Darbietung mit Tänzen und Gesängen, die ein traditionelles Umu-Mahl begleitet – einen Eintopf, der in der Erde zubereitet wird. Übernachtung in Hanga Roa.

FA

5. Tag: Die Rituale des Vogelmannkults

Chile - Rano Kau

Die Osterinseln sind nicht nur ein Faszinosum für Kultur- und Geschichtsinteressierte, sondern erwarten Sie auch mit einzigartigen Landschaften von schroffer Schönheit: Die zerklüfteten Küsten fallen vielerorts als steile Klippen ins Meer ab, drei erloschene Vulkane prägen die Beschaffenheit der Insel und haben verschiedene Lavaröhren im Boden hervorgebracht. Einst muss die Insel mit Palmen überwachsen gewesen sein, durch massive Eingriffe in das Ökosystem ist sie heute hauptsächlich von Gräsern bedeckt. Hinter dieser Störung der natürlichen Balance könnte ein Grund für den Niedergang der Kultur der Osterinsel stecken.

Eine der beeindruckendsten Landschaften der Insel ist der erloschene Vulkan Rano Kau mit seinem Kratersee. Von zwei verschiedenen Aussichtspunkten haben Sie nicht nur einen atemberaubenden Ausblick hinab auf den See, sondern über die gesamte Insel – mit 162,5 Quadratkilometern ist das Eiland überschaubar, etwa so groß wie Liechtenstein.

Nachdem Sie in den letzten Tagen viele Moai gesehen haben, besuchen Sie heute eine Stätte des Kults, der nach einigen archäologischen Theorien den Ahnenkult rund um die riesigen Steinfiguren abgelöst haben soll. Orongo, an einer Klippe an der südwestlichsten Inselspitze gelegen, ist ein Zeremoniendorf rund um den Vogelmannkult. Wenn die Schwalben auf den kleinen, vorgelagerten Inseln ihre Eier ablegten, trafen sich die Kriegshäuptlinge der Stämme hier zu einem Wettkampf darum, wer das erste Ei ans Festland bringen könne. Dieser genoss daraufhin als „Vogelmann“ besondere Aufmerksamkeit. Beim Besuch der Kultstätte könenn Sie nicht nur verschiedene erhaltene Steinhäuser und Felszeichnungen – insbesondere mit Vogelmotiven – erkunden, sondern haben auch einen einzigartigen Ausblick auf die vorgelagerten Inseln, zu denen sich einst die Teilnehmer am Wettkampf rund um den Vogelkult aufmachten.

In der Nähe befindet sich der nicht restaurierte Ahu Vinapu, dessen präzise Bauweise an Gebäude aus dem frühen Peru erinnert – was die Theorie inspirierte, die ersten Siedler hätten die Osterinseln nicht aus Polynesien, sondern von Südamerika aus erreicht.

Ein düsterer Ort ist die Höhle Ana Kai Tangata – auch im Bezug auf die Geschichte, die sich hinter ihr verbirgt. Hier sollen die Ureinwohner einst Menschen verspeist haben. Insbesondere nach dem Zusammenbruch der Hochkultur, so nehmen die Forscher an, könnten Hungersnöte zu Kannibalismus geführt haben. Allerdings hat man in der Höhle noch keine sicheren Beweise gefunden, die den Namen „Menschenfresser-Höhle“ rechtfertigen. Interessanter als die Beantwortung dieser Frage sind sowieso die Felsmalereien an der Decke.

Wenn Sie mehr über die Hintergründe der kulturellen Stätten erfahren möchten, die Sie in den letzten Tagen besucht haben, bietet sich ein Besuch im Museum der Insel an, wo verschiedene Exponate über die Geologie, Geographie, Geschichte und Kultur des Eilands informieren.

Bei einem Spaziergang durch ein Dorf, vorbei an der Kirche, dem lebendigen Markt und dem Alltagsleben können Sie anschließend wieder in der Gegenwart ankommen. Übernachtung in Hanga Roa.

F

6. Tag: Das Grab des König Hotu Matau

Chile - Akahanga

Ihre Reise führt Sie heute zur Südküste, wo Sie die nicht restaurierte Plattform in Hanga Tetenga besichtigen. Von hier aus spazieren Sie bis zum Ara o te Moai, wo die Statuen einst vom Steinbruch an die Südküste transportiert wurden. Anschließend geht es mit dem Auto zur Halbinsel Poike. Hier ist Ihr Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Vai a Heva, einem Felsen, in den ein Gesicht mit offenem Mund gemeißelt wurde, um Regenwasser zu sammeln. Nach einer Wanderung zum Fuß des Vulkans Poike geht es wieder zurück nach Hanga Roa. Übernachtung in Hanga Roa.

FM

7. Tag: Rückkher nach Santiago

Chile - Panorama Osterinsel

Heute lassen Sie die Osterinseln hinter sich und kehren auf einem langen Inlandsflug zurück nach Santiago de Chile. Übernachtung in Santiago de Chile.

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8. Tag: Heimreise

Chile - Rückreise

Heute neigt sich Ihre eindrucksvolle Reise zur Osterinsel dem Ende zu. Ihr Chauffeur bringt Sie für den Heimflug zum Flughafen von Santiago. Freuen Sie sich darauf, Ihre Lieben zuhause an Ihren Abenteuern in der Ferne teilhaben zu lassen.

F

Preis

*Aus Ihren Träumen und unserer Leidenschaft werden Ihre Reise
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*Der Reisebeginn ist täglich möglich. Sie reisen individuell mit Ihrem
  persönlichen Reiseleiter.
  Ein Anschluss an eine Gruppe ist nicht möglich.

Leistungen

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  • Eingeschlossene Leistungen

      • Übernachtungen in den angegebenen Hotels, je nach Verfügbarkeit
      • Verpflegung laut Programm (F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen)
      • Private, deutschsprachige Reiseleitung (englischsprachige Reiseleitung bei der Kajak Tour)
      • Alle Eintrittsgelder für das oben beschriebene Programm
      • Transfers und Touren mit privatem, klimatisiertem Fahrzeug und Chauffeur
      • Inlandsflüge in Economy Class
      • Bootsfahrten laut Programm
      • A la Carte Ausflugprogramme Awasi Hotel Patagonien mit deutschsprachigem Reiseleiter
      • Alkoholische und Nicht-alkoholische Getränke im Awasi Hotel Patagonien
      • 1 Reiseführer Chile
      • Nicht eingeschlossene Leistungen

        • Internationale Flüge
        • 'Reiseversicherung
        • Ausgaben persönlicher Art
        • Trinkgelder
        • Mahlzeiten, die nicht explizit im Reiseverlauf erwähnt werden
        • Weitere Leistungen, die nicht explizit unter „eingeschlossene Leistungen“ erwähnt werden

      Übernachtungen

      Stadt Hotel Nächte
      Santiago de Chile Hotel Boutique Lastarria 1+1
      Hanga Roa Hotel Haré Noi 5

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