Lamas im Sajama Nationalpark
Template blog.html

Reise-Blog Lateinamerika

Reisebericht Tobias Rüger in Kolumbien (Teil 1): Bogotá

Unser Reisespezialist Tobias Rüger ist bereits viel in Lateinamerika herumgekommen. In unserem Blog erzählt er von seinen Erlebnissen. Hier finden Sie den ersten Teil der kleinen Reihe über seine Reise nach Kolumbien und erfahren mehr über die Hauptstadt Bogotá.

„Das ist viel zu gefährlich“, „Hoffentlich passiert dir nichts“, „Da gibt es doch nur Drogen“. Das sind die Reaktionen von Familie, Freunden und Bekannten, als ich kurz vor meiner Reise nach Kolumbien stehe. Trotzdem freue ich mich riesig auf das einzige Land in Südamerika, welches sowohl an den Pazifik als auch an den Atlantik beziehungsweise die Karibik grenzt.

Ein Empfang voll kolumbianischer Herzlichkeit

Nach rund 16 Stunden Flug, im Landeanflug auf die kolumbianische Hauptstadt, wird mir klar, wie riesig diese Metropole ist. Das Häusermeer reicht bis zu den gigantisch hoch aufragenden Anden am Horizont. „Ob ich mich hier zurecht finden werde?“, geht mir sofort durch den Kopf. Doch nur wenige Minuten nach der Landung sitze ich bereits im Taxi auf dem Weg nach Chapinero – einem recht wohlhabenden Stadtteil der kolumbianischen Hauptstadt. Viele der besseren Hotels liegen hier, etwa das JW Marriott Hotel Bogota oder das B.O.G. Hotel. Meine kolumbianischen Freunde, die ich noch aus Studienzeiten kenne, empfangen mich herzlich. Ich hatte schon fast vergessen, was mich damals an Kolumbien faszinierte – ohne je dort gewesen zu sein: Es ist diese unglaublich liebenswerte und offene Art der Menschen. „Hola que tál? – Wie geht’s dir – Küsschen rechts – Küsschen links und eine herzliche Umarmung. Ich fühle mich sofort willkommen!

Bogota Monserate

Die überragende Gastfreundschaft der Kolumbianer ermöglichte es anscheinend, meine Gedanken zu lesen. Nach dem langen Flug habe ich nämlich einen Bärenhunger. Und bevor ich nur ein Wort sagen kann, fährt bereits ein bestelltes Taxi vor und bringt uns in den berühmten Stadtteil Usaquen. Usaquen ist DAS Ausgehviertel der Stadt, in dem dutzende Bars und Restaurants nebeneinander liegen. Nach einer leckeren Runde Empanadas (mit Fleisch gefüllte Teigtaschen) und zahlreichen Aguardientes (kolumbianischer Anisschnaps) wird es allerdings früh Zeit für mich, eine erholsame Runde Schlaf nachzuholen.

Empanadas

Sagenhafte Dimensionen: Ein Blick vom Hausberg Monserrate

Am nächsten Morgen geht es gleich früh los, um vom Hausberg Monserrate eine der besten Aussichten auf die Stadt zu bekommen. Doch zunächst werde ich zu einem typischen kolumbianischen Frühstück eingeladen. Herzhafte Arepas, Plátanos, Huevos revueltos und Buñuelos und ein heißer kolumbianischer Kaffee stehen auf der Speisekarte. Kolumbianer mögen es deftig. Arepas sind frittierte Maismehlfladen und Patacones frittierte Kochbananen, welche mit Butter bestrichen und mit Käse belegt werden. Dazu kommt Rührei – Huevos revueltos – und die süßlich schmeckenden, frittierten Maisteigbällchen mit Käse: Buñuelos. Nach diesen unzählbaren Kalorien geht es bequem mit der Seilbahn hoch auf den Hausberg Monserrate. Oben angekommen, kann ich es kaum noch erwarten, endlich an das Geländer zu kommen, um die spektakuläre Aussicht zu genießen, die ich bereits im Landeanflug erahnt habe. Im ersten Moment kann ich die sagenhaften Dimensionen der Stadt kaum fassen. Dieses Gefühl wandelt sich schnell in Ehrfurcht vor dieser wirklich gigantischen und, für südamerikanische Verhältnisse, kosmopolitisch wirkenden Metropole.

Bogotá - Seilbahn Monserate

Goldmuseum und rote Busse

Danach geht es von der Talstation direkt in die angrenzende Candelaria, die Altstadt, mit zahlreichen Cafés und Kirchen und von dort weiter in das fantastische Goldmuseum. Ich habe bereits viel über das Museo del Oro und seine weltweit größte Goldsammlung der präkolumbianischen Kultur gehört, doch die Wirklichkeit ist noch viel besser. Nach diesem wunderschönen Museumsbesuch will ich zurück ins Hotel, um mich für den Abend frisch zu machen. Am schnellsten geht das mit dem Taxi – denke ich mir zumindest. Meine kolumbianischen Freunde halten nichts von der Idee und erzählten mir ganz aufgeregt von den roten Bussen, die in Bogotá verkehren. Was soll an einem Bus schon besonders sein, denke ich mir, bis ich bemerke, wie stolz die Hauptstädter auf den Transmilenio-Bus sind. Er verkehrt auf eigens angelegten Fahrspuren, parallel zu den wichtigsten Straßen Bogotás, und dient vielen Entwicklungsländern bereits als Vorbild für städtische Verkehrsinfrastruktur. Was aber noch viel wichtiger ist – man kommt durch die eigenen Fahrspuren meist schneller ans Ziel als mit dem Auto oder Taxi, die meist im hoffnungslos dichten Verkehr stecken bleiben.

In der nächsten Folge nimmt Tobias Rüger Sie mit in die ehemalige Drogenstadt Medellín.

In der nächsten Folge nimmt Tobias Rüger Sie mit in die ehemalige Drogenstadt Medellín. Haben Sie Lust auf Bogotá und das Goldmuseum bekommen? Wie wäre es denn mit dieser Kolumbien Rundreise "Von den Anden in die Karibik"? Gerne stellen wir Ihnen auch eine ganz individuelle Reise durch Kolumbien zusammen. 


Unser 7-Sterne Qualitätssiegel

Wir reisen selbst!
Völlige Gestaltungsfreiheit
in der Reiseplanung
Alle Freiheiten, alle Zeit der Welt
während Ihrer Reise
Persönliche und
kompetente Beratung
Sicherheit des erfahrenen
Lateinamerika-Spezialisten
Keine Gruppenreisen:
Sie bestimmen, mit wem Sie reisen
Höchste Qualitätsansprüche
an uns und unsere Partner

América Special Tours GmbH
Geschäftsführer: Rüdiger Michael Lutz

Adams-Lehmann-Straße 56
80797 München

Telefon: +49 (0) 89-127091-128
Telefax: +49 (0) 89-127091-199