Auf dem Amazonas in Peru


Auf dem Amazonas in Peru

Er entspringt in den Anden, schlängelt sich weit verzweigt durch den Norden Südamerikas, fließt durch das Amazonasbecken, um schließlich in den Atlantik zu münden: der Amazonas. Peru hat zwar nicht den längsten und bekanntesten Abschnitt des Stroms, doch das Land ist ideal, um den Amazonas kennen- und liebenzulernen. Gerade, weil die Touristen nicht in Scharen herströmen.

Tambopata-Nationalpark

Seinen Urspung hat der Fluss in Peru: Hier, in den Anden, entspringen die beiden Quellflüsse der wasserreiche Marañón und Ucayali im Süden. Der Amazonas-Abschnitt in Peru ist ideal, um das Leben der Einheimischen entlang des Flusses – im wahrsten Sinne – zu erfahren. Ein guter Ausgangspunkt ist zum Beispiel der Ort Puerto Maldonado nahe Bolivien, der mit dem Flugzeug erreicht werden kann. Der Ort erhielt seinen Namen vom Leiter einer Amazonas-Expedition, der im späten 19. Jahrhundert im Tropenwald verschwand. Diese Gefahr droht Reisenden heute nicht mehr. Dennoch ist ein Ausflug in den Dschungel ein Erlebnis. Von Puerto Maldonado aus gelangt man in den Tambopata-Nationalpark, 24 Minuten mit dem Kanu bringen Abenteurer zur komfortablen Inkaterra Reserva Amazonica Lodge. Im Reservat leben neben den gefährdeten Riesenottern auch Anakondas und Schildkröten, durch die Baumwipfel tollen Affen und Vielzahl tropischer Vögel nistet in den Kronen. Erfahrene Natur-Guides informieren über die besondere Flora und Fauna, und bei verschiedenen Ausflügen kann man den Amazonas-Regenwald zu Fuß und per Boot erkunden.

Ein ganz besonderes Erlebnis bietet eine Bootsfahrt zu später Stunde durch die Natur, die nach Einbruch der Dunkelheit zu neuem Leben erwacht. Während die tagaktiven Vögel und Säugetiere sich in ihre Verstecke für die Nacht zurückziehen, bricht nun die Zeit für die Geschöpfe der Nacht an: Mit etwas Glück kann man Nachtschwalben, Wasserschweine, Eulen und Kaimane im Dickicht entdecken. Tiefer im Regenwald, im Flussarms Gamitana, tummeln sich Piranhas, Kaimane und Schildkröten. An den Ufern leben die Menschen von Obst- und Gemüseanbau – und freuen sich über interessierten Besuch.

Kreuzfahrt auf dem Amazonas

Auch im Westen des Landes, an der ecuadorianischen Küste, Von Iquitos aus kann man mit der „Delfin I“ – einem Kreuzfahrtschiff, das lediglich 12 Passagiere fasst, – das Amazonas-Gebiet zu Wasser erkunden und einen anderen Teil des mächtigen Stroms kennenlernen. Und andere Bewohner: Die Stars dieser Kreuzfahrt sind ohne Zweifel die rosa Flussdelfine, die eigentlich kleine Wale sind. Sie können mit einem Paddelboot besucht werden.

Wer es abenteuerlicher mag, hat die Chance, im Amazonas nach den berühmt-berüchtigten Piranhas zu fischen. Auch wenn die Tiere nicht so aggressiv sind, wie man das vielleicht aus Filmen kennt, – sie sind präzise Jäger, die für so manche Gänsehaut sorgen. Friedlicher geht es im Rettungs- und Rehabilitierungszentrum für Fluss-Säugetiere (ACOBIA) zu, in dem man Seekühen begegnet und Interessantes über diese gutmütigen Tiere erfährt. Neben Manatis kümmert sich das Zentrum auch um andere Tiere, die aus der Gefangenschaft befreit wurden, bevor sie verkauft oder zu Haustieren werden konnten.

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