Südamerika - der Kontinent der Kontraste und Gegensätze


Südamerika - der Kontinent der Kontraste und Gegensätze

Lateinamerika ist ein politisch-kultureller Begriff, welcher die spanisch- und portugiesisch-sprachigen Länder Amerikas von den englischsprachigen Ländern unterscheidet. Die 20 Länder Lateinamerikas haben eine Fläche von ca. 20 Millionen Quadratkilometern und sind die Heimat von rund 500 Millionen Menschen. Der Begriff Südamerika hingegen beschreibt den südlichen Teil des Doppelkontinentes Amerika und endet geografisch im Norden an der Landenge von Panama. Aus kultureller und historischer Sicht zählt Mittelamerika jedoch zu Südamerika.

Christoph Kolumbus entdeckte 1492 die „Neue Welt“ und legte damit den Grundstein für die Kolonialisierung Südamerikas. Diese erfolgte jedoch auf Kosten der dortigen Bevölkerung. Die drei Hochkulturen der Inka, Maya und Azteken wurden von den Spaniern und Portugiesen teilweise gewaltsamt verdrängt. Wichtigstes Anliegen der Kolonialherren war es wertvolle Rohstoffe nach Europa zu exportieren.

Zahlreiche Zeugnisse dieser längst verschwundenen Kulturen sind heute UNESCO-Welterbestätten und ziehen jährlich Millionen Touristen an. Allen voran die Ruinenstadt Machu Picchu in Peru, eine der am besten erhaltenen Inka-Städte. Majestätisch thront „die Stadt in den Wolken“ inmitten der Anden über den Urwald. Ebenso beeindruckend ist die Pyramiden-anlage von Teotihuacán im Hochland von Mexiko. Die Mayastätte ist insbesondere für Ihre Stufentempel und die große Sonnenpyramide bekannt.

Doch auch die Kolonialmächte haben ihre Spuren in Südamerika hinterlassen. Zu den Kolonialstädten gehört das im andalusischen Stil gebaute Cartagena, mit zahlreichen Palästen und einem Festungsring. Das geschichtsträchtige Cusco, Hauptstadt Perus und des damaligen Inkareiches, beeindruckt mit einer Mischung aus alten Gebäuden und Ruinen sowie moderner Architektur. Im chilenischen Valparaíso wird das Stadtbild durch mehr als 45 Hügel geprägt, von welchen man einen wundervollen Ausblick über den Pazifik und die farbenfrohen Häuser der Stadt hat.

Rio de Janeiro zählt zu einer der schönsten Städte der Welt und das nicht nur wegen der brasilianischen Kultur, sondern vielmehr wegen der atemberaubenden Landschaft. Vom berühmten Zuckerhut über die langen Sandstrände der Copacabana bis hin zum Regenwald, welcher bis in die Stadt hineinreicht, bietet sich den Besuchern ein facettenreiches Stadtbild.

Der mächtige Amazonas ist der wasserreichste Fluss der Erde und gibt dem gesamten tropischen Regenwald- und Amazonasgebiet seinen Namen. In diesem artenreichen Ökosystem leben auch ganz besondere Tiere, wie die Amazonasdelfine, die im zunehmenden Alter eine pinke Farbe annehmen. Zudem ist der Amazonas Heimat einiger der „Big Five“ Südamerikas. Denn nicht nur in Afrika gibt es diese berühmten Tiere, auch Südamerika ist stolz auf seine großen Fünf. Sie sind sowohl sehr selten als auch charakteristisch für den Kontinent. Es sind Jaguar, Ameisenbär, Riesenotter, Andenbär und Anakonda.

Die Tier- und Pflanzenwelt der mittelamerikanischen Staaten, wie Costa Rica, Panama und Nicaragua zeigt sich farbenfroh und exotisch. Über den tropischen Regenwald der Karibik ragen jedoch auch majestätische Vulkane und hohe Berggipfel auf. Diese reihen sich entlang der Anden und des pazifischen Feuerringes über die gesamte Westküste des Kontinentes. So liegt das ecuadorianische Quito auf 2.850 Metern über dem Meeresspiegel und ist somit die höchste Hauptstadt der Welt. Und auch der Titicacasee hält mit seiner Lage auf 3.812 Meter über dem Meeresspiegel den Rekord als höchstgelegenes, kommerziell schiffbares Gewässer der Erde.

In den Anden liegen mehr als 99% aller tropischen Gletscher, wovon sich ein Großteil in Peru befindet. Einige der Eismassen Argentiniens reichen bis auf Meeresniveau herunter und bilden somit das ewige Eis Patagoniens. Weltweit bekannt ist der Nationalpark Los Glaciares mit dem Perito-Moreno-Gletscher. Die Gletscherzunge mündet in einem See und sperrt diesen somit ab. Das sich aufstauende Wasser entleert sich periodisch alle zwei bis vier Jahre und ist ein einmaliges Naturspektakel.

Nicht weniger imposant sind die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien. Mehr als 250 große und kleine Wasserfälle stürzen auf einer Länge von 2,7 Kilometern bis zu 82 Meter in die Tiefe.

Ein Naturerlebnis der anderen Art erlebt man in der Atacama-Wüste. Die Atacama ist die trockenste Wüste der Welt. An einigen Orten ist seit Jahrzehnten kein Niederschlag gefallen. Und doch haben sich auch hier einzigartige Tiere und Pflanzen angesiedelt. Besonders bemerkenswert sind dabei die Flamingos, welche ihren Lebensraum am Salzsee Salar de Atacama haben. Die rosafarbenen Andenvögel sind so anpassungsfähig, dass sie selbst in Höhen von bis zu 4.700 Meter noch brüten und Temperaturen bis zu -30 °C aushalten.

Andere beeindruckende Tiere leben auf den Galápagos Inseln. Rund 40% aller dort lebenden Tierarten sind endemisch, das heißt sie kommen nirgendwo anders auf der Welt vor. Die wohl bekanntesten tierischen Einwohner des Archipels sind die Riesenschildkröten, Meerechsen und der Blaufußtölpel.

Kulinarisch gesehen gehört zu einer Reise nach Lateinamerika in jedem Fall Wein und Schokolade. Nach Europa ist Südamerika der größte Weinexporteur weltweit. Vor allem die Hänge der Anden bieten optimale Bedingungen für den Weinbau. Zum Glas Wein passt hervorragend ein Stück Schokolade, denn zahlreiche Kakaoplantagen befinden sich in den Regenwäldern Südamerikas. Insbesondere der nachhaltige Anbau und die faire Verarbeitung der Kakaobohnen wird in vielen lateinamerikanischen Ländern groß geschrieben – und das schmeckt man auch!

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