Mit dem Kreuzfahrtzug durch Ecuador

Traditionsbewusste Indígenas, schneebedeckte Gipfel und Städte voller Magie: Mit dem Tren Crucero – dem Kreuzfahrtzug – lernen Sie die Besonderheiten Ecuadors auf eine einmalige und ausgesprochen komfortable Art kennen. Lassen Sie sich in angemessenem Tempo durch die raue Landschaft der Anden fahren und genießen Sie den Blick auf die vorüberziehende Bilderbuchlandschaft. Bei Exkursionen lernen Sie Höhepunkte des Landes besser kennen – etwa den artenreichen Cotopaxi-Nationalpark oder die älteste Kirche des Landes.

Rundreise Tren Crucero, Kreuzfahrtzug Ecuador

Reiseinformationen

Reiseverlauf

8 Tage
Guayaquil – Durán– Bucay – Riobamba – Latacunga – Quito – Otavalo

Ihre persönlichen Specials

  • Private, deutschsprachige Reiseleitung und eigener Chauffeur
  • Sorgfältig für Sie ausgewählte Hotels
  • Einmaliges Erlebnis: Komfortabel mit dem Zug durch die Anden
  • Erfahren Sie etwas über die „Eismenschen am Chimborazo“
  • Lernen Sie eine Shuar-Gemeinde und die Otavalo-Indianer kennen
  • Spaziergang durch den Cotopaxi-Nationalpark
  • Reise zur Mitte der Welt
  • Malerisches Otavalo
Zugreise Ecuador, Guayaquil, América Special Tours
1. Tag Guayaquil

Herzlich willkommen in Ecuador! Am Flughafen werden Sie von Ihrem privaten Reiseleiter und Ihrem Chauffeur herzlich begrüßt. Die Drei-Millionen-Stadt Guayaquil, das wirtschaftliche und finanzielle Zentrum des Landes, liegt am Westufer des Río Guayas, ungefähr 56 Kilometer von dessen Eintreten in den Golf von Guayaquil entfernt. Der Fluss, auf dem die Ozeanriesen vom Pazifik über den Golf von Guayaquil in den Hafen einlaufen, ist Umschlagort für 90 Prozent aller ecuadorianischen Importe sowie die Hälfte aller Exporte – somit ist er der umschlagsstärkste Handels- und Ausfuhrhafen der südamerikanischen Pazifikküste. Die Stadt ist zudem deutlich größer als die Hauptstadt Quito – drei Millionen Menschen leben hier. Übernachtung in Guayaquil.

2. Tag Die Dampflok ist bereit zur Abfahrt

Um 8:30 Uhr morgens beginnen Sie Ihre Zugfahrt am Bahnhof Eloy Alfaro in Durán an Bord des Tren Crucero, des Kreuzfahrtzugs. Im Zug kann es sich jeder Reisende auf einem der 52 nostalgisch geschwungenen Polsterstühle bequem machen, die am Fenster stehen. An Bord gibt es zudem eine Bar und einen Loungebereich. Am Ende des letzten Wagens können Sie ins Freie treten und einen Rundblick genießen. Während der Fahrt mit der Dampflokomotive werden Sie typische Bananen-, Zuckerrohr- und Reisplantagen passieren. Auf dem Weg nach Bucay machen Sie an der Hacienda San Rafael Halt. Anschließend setzen Sie die Fahrt mit dem Tren Crucero fort und werden mit dem Bus zu einer Shuar-Gemeinde gebracht, deren Mitglieder trotz ihrer Migration vor vielen Jahren aus dem Amazonasgebiet an die Küste, ihre Bräuche und Traditionen weiterhin pflegen. Übernachtung in Bucay.

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3. Tag Von der Küste hoch in die Anden

Früh am Morgen verlassen Sie das Hotel in Richtung des Bahnhofs von Bucay, wo Sie an Bord des Zuges gehen und Ihre Reise ins ecuadorianische Hochland fortsetzen. Auf dem Weg werden Sie den klimatischen Übergang zwischen Küste und Sierra miterleben können. Ihr erster Halt wird der Aussichtspunkt Sibambe sein, wo Sie die technische Konstruktion der Bahnstrecke bewundern können und verstehen werden, warum sie als schwierigste Strecke der Welt bezeichnet wird. Nach diesem kurzen Stopp werden Sie Ihre Reise nach Alausí im Zick-Zack über die Teufelsnase weiterführen. Anschließend fahren Sie weiter nach Guamote, wo Sie am Bahnhof zu Mittag essen können und anschließend die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen und mehr über den Lebensstil der indigenen Völker der Region lernen. Nach diesem Besuch setzen Sie Ihre Reise nach Colta fort. Von hier aus werden Sie noch einmal die Chance haben, mit der schönen, alten Dampflokomotive zu fahren, bevor diese gegen eine moderne Diesellok getauscht wird, die den folgenden Aufstieg meistert. Nach dem Besuch der Balbanera-Kirche, der ersten Kirche Ecuadors, fahren Sie weiter nach Riobamba. Übernachtung in Riobamba.

4. Tag Chimborazo - der höchste Vulkan Ecuadors

Nach dem Frühstück werden Sie mit dem Bus zur Station von Riobamba gebracht, um von dort den Zug nach Urbina zu nehmen, zum höchsten Punkt der gesamten Reise (3.606 Meter). Hier besuchen Sie ein Museum, das über die „Eismenschen am Chimborazo“ informiert, und haben die Gelegenheit, die Schönheit der Landschaft an den Hängen des Chimborazo, des höchsten Vulkans Ecuadors, zu bewundern. Jahrhundertelang schlugen die Menschen Eis aus dem Berg, um es auf dem Markt zu verkaufen. Anschließend fahren Sie mit dem Zug weiter nach Ambato, wo Sie im Hotel Roka Plaza, einem der patrimonialen Häuser der Stadt, zu Mittag essen. Danach werden Sie Ihre Reise weiter in Richtung Latacunga fortsetzten. Auf dem Weg machen Sie kurz Halt, um über eine Rosenplantage zu spazieren, wo Sie mehr über die Ernte der Blumen erfahren. Anschließend fahren Sie weiter nach Latacunga – hier können Sie an einem traditionellen Fest teilnehmen. Übernachtung in Latacunga.

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5. Tag Auf dem Weg nach Quito

Frühmorgens werden Sie mit dem Tren Crucero zur Station Boliche beim Cotopaxi-Nationalpark gebracht. Von dort fahren Sie über die Panamericana zum Nationalpark, einem ökologischen Schutzgebiet, das sich um den Vulkan Cotopaxi erstreckt, der fast 6000 Meter in die Höhe ragt. Die immergrüne Landschaft der ecuadorianischen Hochländer ist eine der Hauptattraktionen des Landes. Im Nationalpark erfahren Sie mehr über die Flora und Fauna der andinen Moorlandschaft. In der Limpiopungo-Lagune haben Sie die Gelegenheit, eine große Vielfalt an Vögeln und – mit etwas Glück – Wildpferde zu beobachten. An klaren Tagen können Sie die fantastische Silhouette des Vulkans im Hintergrund bewundern. Danach setzten Sie Ihre Reise fort, wobei Sie an der Hacienda San Agustín del Callo Halt machen, um Mittag zu essen. Von dort aus erfolgt der Transfer per Bus nach Quito und zu Ihrem Hotel. Übernachtung in Quito.

6. Tag Willkommen auf der Mitte der Welt

Sie befinden sich an einem besonderen geografischen Ort. Zum einen sind Sie heute in der höchstgelegenen Hauptstadt der Welt – auf 2850 Metern –, zum anderen sehen Sie „die Mitte der Welt“. Quito liegt wunderschön umgeben von schneebedeckten Vulkanen – und hat eine bewegte und mächtige Geschichte hinter sich. Die UNESCO hat die Altstadt als erste Stadt überhaupt zum Weltkulturerbe erklärt. Gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter besuchen die historische Altstadt mit ihrem Reichtum an spanischer-, flämischer-, maurischer-, und präkolumbischer Architektur und sehen ein Juwel des südamerikanischen Barock: die Jesuitenkirche La Compañía. Zudem besichtigen Sie die Kathedrale samt Museum. Der Hauptplatz der Stadt, der Platz der Unabhängigkeit, und der nicht weniger attraktive Platz San Francisco sind ebenfalls Teil des Rundganges. Ihre Fahrt geht weiter zum etwa 25 Kilometer entfernt gelegenen Äquatordenkmal Mitad del Mundo („Mitte der Welt“). An der markierten Linie können Sie gleichzeitig einen Fuß auf die nördliche und den anderen auf die südliche Halbkugel setzen. Um das Monument wurde ein kleines Dorf im Kolonialstil nachgebaut, wo Sie Restaurants, Souvenirläden und ein Postamt finden. Wenn Sie sich umgesehen haben, setzen Sie Ihre Fahrt nach Otavalo fort. Übernachtung in Otavalo.

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7. Tag Lagune, Indios und Entspannung

Otavalo liegt in einem fruchtbaren Tal und wird von drei Vulkanen umschlossen: Imbabura, Cotacachi und Mojanda. Sie sind an einem Ort von besonderer Intensität angekommen. Am Morgen besichtigen Sie den Kratersee Laguna Cuicocha („Meerschweinchensee“). Zum Abschluss dieses Tages können Sie in den kleinen Straßen des für seine hochwertigen Lederwaren bekannten Ortes Cotacachi von Laden zu Laden bummeln und vielleicht mit einem Souvenir aus dem „Zentrum des Leders“ in Ihre Hacienda zurückkehren. Mit Ihrem Reiseleiter besuchen Sie außerdem die Plaza de los Ponchos, den zentralen Punkt des kunterbunten Verkaufsgeschehens in Otavalo. Quechua ist nach wie vor die Muttersprache unter den Einheimischen. Auch ihre Bekleidung entspricht ureigenen Gepflogenheiten. Genießen Sie das bunte Treiben des farbenprächtigen Marktes. Hier verkaufen die Indígenas der Umgebung ihre bunten, handgefertigten Produkte. Zu erwerben sind handgewebte Teppiche, Wandbehänge mit verschiedensten Motiven, Strickpullover, bunte Gürtel, Hängematten und Berge von Woll-, und Stofferzeugnissen. Übernachtung in Otavalo.

8. Tag Adiós Ecuador

Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um die wunderschönen Gärten der Hacienda La Mirage oder das Spa zu genießen. Zu gegebener Zeit werden Sie zum Flughafen in Quito gebracht, von wo aus Sie Ihre Heimreise antreten werden. Mit vielen einmaligen Erinnerungen kehren Sie zurück.

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