Lamas im Sajama Nationalpark
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Reise-Blog Lateinamerika

Huacachina - Von weinenden Inka-Prinzessinen und wagemutigen Sandreitern

Der See liegt still. Die Oberfläche wirkt wie ein Spiegel. Palmen umrahmen das Ufer. Die Sonne verschwindet langsam am Horizont und in der Ferne ist das leise Wehklagen einer jungen Frau zu hören. Die Geschichte der Laguna de Huacachina ist genau der Stoff, aus dem Legenden entstehen.

Laguna de Huacachina

Die Inka-Prinzessin und ihre verlorene Liebe

„Huacachina“ setzt sich aus zwei Quechua Wörtern zusammen: Huaca bedeutet so viel wie „Heiliger Ort“ und china „Frau“ oder „Mädchen“. Ursprung des Namens ist eine Legende, die es in mehreren Variationen gibt. Sie beginnt mit der Liebe zwischen einer wunderschönen Inka-Prinzessin und einem gut aussehenden Prinzen. Die junge Liebe findet jedoch ein jähes Ende, als der Prinz in einer Schlacht stirbt. Die Prinzessin ist am Boden zerstört und weint so viel, dass ihre Tränen die Lagune entstehen lassen. Ab dieser Stelle beginnen sich die Variationen stärker zu unterscheiden. In einer Version wird sie von einem Jäger erschreckt, der sie an der Lagune beim Baden beobachtet. Die Prinzessin flieht daraufhin und ihr wehendes Kleid erschafft so die Dünen. In einer anderen Version sieht sie den Jäger in ihrem Spiegel, den sie vor Schreck fallen lässt und die Sandberge durch den Aufprall des Spiegels entstehen. In allen Versionen wird die Prinzessin am Ende eine Meerjungfrau, die aus Einsamkeit versucht, die Schwimmer der Lagune mit sich in die Tiefe zu ziehen.

Das vergessene Juwel

Tatsächlich wird der See in Peru jedoch von einem unterirdischen, mineralhaltigen Andenfluss gespeist. Deshalb war Huacachina vor allem in den 1940er Jahren ein populärer Wellnessort für vermögende Peruaner zur Behandlung von Rheuma oder Verspannungen. Da es nur ca. 4 Stunden südlich von Lima und 10 Minuten von der kleinen Stadt Ica liegt, bot es sich hervorragend für kurze Wochenendausflüge an. Allerdings verlor die Lagune in den 1950er die Gunst der Highsociety und geriet über die nächsten Jahrzehnte in Vergessenheit. Der Tourismus sollte dann erst in den 90er Jahren wieder nach Huacachina zurückkehren. Junge Geschäftsleute boten Touristen die Möglichkeit an, die wunderschönen und sehr fotogenen Sanddünen auf dem Rücken eines Wüsten-Jeeps zu erkunden. Dieses besondere Erlebnis zog schon bald viele Touristen in die Lagune.

Das Highlight bildet heute das Sandboarding. Ähnlich wie beim Snowboarden werden auf einem schräg gestellten Board die Dünen in mehr oder weniger eleganten Schwüngen hinunter gefahren. Aufgrund von Sicherheitsvorkehrungen sind sowohl die Wüsten-Jeep Tour als auch das Sandboarding nur in geführten Touren möglich, die bequem vor Ort in Ica oder auch über das Internet buchbar sind. Zwar dringt beim Boarden der Sand in fast jede Pore, doch ist es auch ein großartiger und einmaliger Spaß.

Sanboarding Huacachina

Da es keinen Flug nach Ica gibt, empfiehlt sich entweder der Bus oder ein privater Transfer. Busse starten regelmäßig von Lima aus, allerdings muss hier eine Fahrt von ca. viereinhalb Stunden eingeplant werden. Von Ica geht es am schnellsten mit einem Taxi nach Huacachina. Doch die Lagune bietet noch mehr! Neben ursprünglichen Restaurants, Weinplantagen und einem kleinen archäologischen Museum lohnt sich auch eine Besichtigung des Ballestas Island Reservats, das in der Nähe von Paracas liegt. Die Insel wird oft auch das „Kleine Galapagos“ genannt, da die Besucher von dem Boot aus eine Vielzahl an wilden Tieren zu Gesicht bekommen. Von Pinguinen, über Seelöwen, bis hin zu Seebären oder großen Seevogelkolonien – Die Ballestas Island bietet zahlreichen Wildtieren ein Zuhause.

Laguna de Huacachina

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