USA Landesinformationen

USA: Landesinformation A-Z

Beste Reisezeit/Klima

Aufgrund der enormen Größe der USA und den verschiedenen geografischen Landschaftsformen, variiert das Klima deutlich zwischen den Regionen. Der Breitenlage entsprechend besitzen die USA ein überwiegend gemäßigtes Klima. Das regionale Klima wird stark durch die Nord-Süd-Ausrichtung der großen Gebirgszüge und das Verhältnis von Landmasse zu den angrenzenden Wasserflächen beeinflusst. Im Allgemeinen kann man sagen: es wird heißer, je weiter südlich Sie kommen und die Jahreszeiten prägen sich stärker in Richtung Norden und landeinwärts aus. In weiten Teilen des Landesinneren herrscht ausgeprägtes Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern. Sehr charakteristisch sind hier plötzliche Temperaturstürze. Das liegt an den fehlenden „Quergebirgen“, wie den Alpen in Europa. Dadurch kann sowohl polare Kaltluft als auch tropische Warmluft weit in den Süden bzw. Norden vordringen, wobei sich in dem Bereich indem die Winde aufeinander stoßen heftige Stürme und Tornados bilden können. Die Küstenebenen im Südosten und die Appalachen sind grün und bewaldet, je nach der Höhenlage von Misch- oder Nadelwäldern. Nach Westen verwandeln sich die Waldregionen mit der zunehmenden Trockenheit zunächst in die baumlosen Grasländer der Prärien. Weiter westlich im Großen Becken bei Nevada gibt es im Regenschatten der Gebirge auch wüstenhafte Regionen.

Man kann die USA grob in acht Klimaregionen unterteilen: Den Nordwest-Pazifik, den Mittleren-bzw. Südpazifik, den Mittleren Westen, den Nordosten, den Südosten, den Südwesten, Alaska und Hawaii.

 

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Mittlerer- bzw. Südpazifik (z.B. Kalifornien, Idaho, Monatana, Wyoming, Utah, Colorado): In diesen Staaten können Sie traumhaftes, trockenes Sommerwetter genießen. In den nördlicheren Bundestaaten kann es im Winter deutlich kühler werden. Während man in Kalifornien nur sehr selten Schnee findet, können die Temperaturen in Wyoming, Montana und Idaho häufig unter null Grad Celsius fallen und in Colorado und Utah herrschen im Winter hervorragende Möglichkeiten zum Skifahren. 

Mittlerer Westen (z.B. Kansas, Iowa, Minnesota, Wisconsin, Michigan, Indiana, Illinois): Der Unterschied zwischen Sommer und Winter ist in diesen Staaten besonders deutlich zu spüren. So schwankt das Klima zwischen einem kalten, windigen und schneereichen Winter und einem warmen und feuchten Sommer. Mit Regen ist vor allem im späten Frühling zu rechnen.

Nordosten (z.B. Washington D.C., Ohio, Pennsylvania, Massachussetts, Maine, Vermont): Der Nordosten der USA zeichnet sich durch angenehm warme und milde Sommer, sowie raue und kalte Winter mit viel Schneefall aus. Hierbei gilt, je nördlicher sich der Staat befindet, desto kälter ist auch das Wetter. Besonders lohnt sich eine Reise im Herbst, denn der Laubwald taucht sich in diesen Monaten in die schönsten Orange-und Rottöne.

Südosten (z.B. Florida, Geogia, Kentucky, Alabama, Tenessee, Arkansas, Lousiana): Hier ist ganzjährig ein angenehmes Klima zu finden, da der Golf von Mexiko hier seinen Einfluss ausübt. Der Atlantik sorgt für milde Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit ebenso wie für die Gefahr von Hurrikans im Herbst. Die Winter sind mild und kurzlebig, Frühling und Herbst angenehm warm und der Sommer warm bis heiß. Lediglich in Kalifornien und Florida können die Sommer sehr heiß werden und die Staaten gehören teilweise bereits zur subtropischen Klimazone. Das größte Gebiet Kaliforniens wird allerdings durch mediterranes Klima mit zum Teil starken Regenfällen, die hauptsächlich im Zeitraum zwischen Oktober und April fallen, bestimmt. Auf den Key-Inseln vor Florida herrscht ein subtropisches Klima und es ist fast immer sonnig und warm. Außerdem weht hier immer eine erfrischende Meeresbrise. Die Durchschnittstemperatur liegt tagsüber bei ca. 25°C: Im Sommer steigen die Temperaturen auf bis zu 32°C an und im Winter wird es nicht viel kälter als 18°C. Die Anzahl an Regentagen lässt sich im Winter fast an einer Hand abzählen.

Südwesten (z.B. Arizona, New Mexico, Texas, Oklahoma, westliche Teile von Arkansas und Lousiana): Hier herrscht mit Abstand das heißeste Klima der USA und es ist mit starken Regenfällen, begleitet von Gewittern und gelegentlichen Tornados zu rechnen. In den Halbwüsten und Wüsten des Südwestens sind starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht zu erwarten. Die Winter sind kurz und gehen schnell vorüber. Die Temperaturen im Frühjahr und Herbst sind sehr angenehm. Im Sommer hingegen verweilt die Temperaturanzeige an den meisten Tagen bei über 35 °C. Der an der Küste gelegene Südwesten, der oben als „Süd-Pazifik“ beschrieben ist, genießt gemäßigte Temperaturen, die dank des Pazifischen Ozeans das ganze Jahr über stabil sind.

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Alaska: In Alaska finden Sie subarktisches bzw. arktisches Klima mit Dauerfrostböden. Die lange Periode von Dauerfrost wird von einem sehr kurzen Sommern unterbrochen, der lediglich einige Wochen andauert und in dem die Temperaturen über den Gefrierpunkt steigen, und es bis zu 30 °C warm werden kann. Die Winter werden extrem kalt mit Temperaturen von bis zu -50 °C. Dass Alaska ein ganzjährig von Schnee und Eis bedeckter Bundesstaat ist, ist allerdings ein Irrglaube. Auch hier gibt es vier Jahreszeiten und das Klima variiert je nach Region. An der Süd und Westküste kommt es im Sommer auch häufig zu Regen- statt Schneefällen und die Temperaturen werden sommerlich warm. In der Nordregion hingegen ist es sehr kalt und es herrschen Durchschnittstemperaturen von -25 °C. In den Monaten zwischen Mai und August geht die Sonne dafür nie unter. Ein faszinierendes Ereignis der Natur.

Hawaii: Am wärmsten ist es im August und September. Das Thermometer zeigt dann tagsüber 30 °C, nachts etwa 24 °C. Ausnahmen bilden die höher gelegenen Gebiete, hier kann die Temperatur auf unter 10 °C fallen. Am kühlsten wird es auf den hawaiianischen Inseln im Februar. Die Hurrikan Season ist ca. von 1. Juni bis 30. November.

Einreise- und Zollbestimmungen/Visum

Grundsätzlich gibt es für die Einreise in die USA mit touristischen Absichten zwei Möglichkeiten: ein Besucher Visum B oder die Einreise als Teilnehmer der Visa Waiver Programms mit dem ESTA-Formular.

Visa Waiver Programm:

Etwas weniger aufwendig ist die Einreise mit der ESTA-Bescheinigung. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie einen elektronischen Reisepass, eine gültige ESTA-Genehmigung und ein gültiges Weiter- oder Rückreiseticket haben. Das ESTA ist momentan für Staatsangehörige 38 verschiedener Länder, darunter auch Deutschland, Österreich und die Schweiz erhältlich.

Grundsätzlich ausgeschlossen vom Visa Waiver Programm sind diejenigen, die entweder zugleich über die Staatsangehörigkeit der Staaten Iran, Irak, Nordkorea, Syrien oder Sudan verfügen oder sich seit dem 1. März 2011 privat oder geschäftlich in einem dieser Länder oder in Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten haben. In diesem Falle müssen Sie unabhängig vom Zweck der Reise ein Besucher Visum B für die USA beantragen.

Die ESTA Genehmigung erlaubt Ihnen, wenn einmal erteilt, die mehrfache Einreise in die USA und ist für 2 Jahre gültig. Für die Beantragung des ESTA fällt eine Gebühr von $14  an und es werden persönliche Daten, die Reisedaten und Daten zum persönlichen Hintergrund abgefragt. Als Teilnehmer des Visa Waiver Programms gewährt Ihnen die USA eine Einreise für 90 Tage.

Besucher Visum B:

Dieses Visum muss im Vorhinein auf der US-Amerikanischen Botschaft oder auf einem der Konsulate beantragt werden. Hierfür muss zunächst auf der Internetseite der US-Amerikanischen Botschaft das DS-160 Formular ausgefüllt, eine Online-Registrierung vorgenommen, die Visagebühr bezahlt und einen persönlichen Termin vereinbart werden. Der persönliche Termin bei der Botschaft ist für alle Visa-Antragssteller zwischen 14 und 79 Jahren Pflicht. Antragsteller außerhalb dieser Altersspanne können die weiteren Dokumente auch auf dem Postweg einsenden. Zu dem Termin soll dann das ausgefüllte DS-160 Formular, ein bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass, die Terminbestätigung, Belege für das Anliegen der Reise sowie Beweise dafür, dass kein Einwanderungsvorhaben vorliegt, mitgebracht werden. Das Besucher Visum B gilt für maximal 180 Tage.

Weder eine gültige ESTA-Genehmigung noch ein gültiges Besucher-Visum begründen einen Anspruch auf Einreise in die USA. Die endgültige Entscheidung über die Einreise trifft der U.S.-Grenzbeamte. Gegen dessen Entscheidung gibt es keinen Rechtsbehelf. Den deutschen Auslandsvertretungen ist es leider ebenfalls nicht möglich, auf die Aufhebung einer Einreiseverweigerung hinzuwirken.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen:

Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen und es kann schon am Abflughafen zu Befragungen kommen. Wir empfehlen deswegen ausreichend Zeit (mindestens drei Stunden) einzuplanen, um die Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können. Achten Sie zusätzlich auf die von der Fluggesellschaft vorgegeben Handgepäckvorschriften.

Die Grenzbehörden der USA behalten es sich vor elektronische Geräte untersuchen zu dürfen und sie gegebenenfalls einzubehalten. Häufig finden auch Kofferkontrollen statt, weswegen davon abgeraten wird das Gepäck abzuschließen, da die Koffer sonst erforderlichenfalls gewalttätig geöffnet werden können.

Bei der Einreise wird die Adresse abgefragt, an der Sie sich während Ihrer Reise in die USA aufhalten. Bei Rundreisen gilt die erste Adresse. Reisende, die keine Adresse angeben, kann die Einreise verweigert werden.

Bei der Einreise werden auch Ihre Fingerabdrücke gescannt und ein biometrisches Foto von Ihnen gemacht. Sie können an dieser Stelle mit weiteren Befragungen und Kontrollen rechnen. Hierbei ist es wichtig die Fragen der Grenzbeamten freundlich, sachlich und vollständig zu beantworten und den Anweisungen der Beamten zu folgen.

Reisen von/nach Kuba:

Vorsicht bei der direkten Einreise von oder nach Kuba, denn diese sind grundsätzlich nach U.S.-Recht (besser Bestimmungen) verboten und nur unter bestimmten Auflagen genehmigt. Nähere Informationen können nur die zuständigen US-Behörden erteilen (kurzfristige Änderungen möglich).

Einfuhrbestimmungen:

Generell ist die Einfuhr von Landes- und Fremdwährung bis zu $10.000 nicht deklarierungspflichtig. Von der Einfuhr von Fleischprodukten oder Pflanzen sollten Sie allerdings absehen. Ein amtliches Zeugnis wird für die Ein-und Ausfuhr von Haustieren benötigt. Zollfrei sind bei der Einreise die Mitnahme von 200 Zigaretten, einem Liter Alkohol (hierfür müssen Sie mindestens 21 Jahre alt sein) und Geschenke die den Wert von $100 nicht übersteigen.

Essen & Trinken

Das typische American Breakfast (Amerikanisches Frühstück) besteht aus Eiern, Speck, Schinken, Würstchen und Cornflakes, Saft, Kaffee oder Tee und einem kleinen Nachtisch wie Kuchen oder ähnlichem. Kaffee kann hierbei unbegrenzt nachgeschenkt werden. Knusprige Brötchen und Schwarzbrot sind in den USA eine absolute Seltenheit. Hier schaffen es eher knackige Toasts, Croissants, Muffins und Pfannkuchen auf die Teller der Frühstückenden.

Typisch USA ist auch der Bagle, runde Brötchen mit einem Loch in der Mitte. Ursprünglich aus der jüdischen Küche stammend, haben sie sich in den USA zur Alternative für Sandwiches entwickelt. Vor dem Backen mit Hefeteig werden die Kringel in kochendes Wasser getaucht. Das gibt den Bagles ihren typischen Charakter: Außen eine dünne Kruste, innen ein frischer, dichter Kern mit Biss. Für den Snack zwischendurch oder als Proviant für einen Tagesausflug eignet sich das in USA allseits beliebte Sandwich. Man erhält sie in jedem Supermarkt, am Imbiss oder bei Fastfoodketten wie Subway.

Gerne verbindet man die Vorstellung von amerikanischem Essen mit dem Begriff des Steaks, das bis über den Tellerrand ragt. Die Realität ist natürlich etwas bescheidener. Wirklich riesige, preiswerte Portionen mag man in ländlichen Gebieten erhalten, das Durchschnittslokal liefert allerdings meist europäische Steakgrößen. Die Amerikaner verwenden allerdings im Gegensatz zu den Europäern den gesamten Rinderrücken für Steaks. Für ein besonders saftiges Exemplar, wählen Sie das „T-Bone-Steak“, für besonders zartes und feines Fleisch ist das „Filet Mignon” zu empfehlen.

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Die US-Amerikaner essen Ihr Fleisch auch gerne vom Grill. Beim Barbecue kommen Familie und Freunde zusammen und Grillen und Räuchern ihr Essen über dem Holzkohlegrill. Besonders beliebt sind auch Hähnchen, Garnelen und vor allem die Sparerips. Das Besondere am Barbecue ist jedoch weniger das Fleisch, entscheidend ist die Sauce. Bevor es auf den Grill wandert wird das Fleisch lange in der Barbecuesauce mariniert und auch während der Zubereitung damit mehrfach bepinselt. Erfolgreiche Saucenrezepte werden wie Staatsgeheimnisse gehütet.

Auch der berühmte Hamburger ist aus der US-Amerikanischen Küche gar nicht mehr wegzudenken. Es gibt ihn in unzähligen Geschmacksrichtungen und Größen. Pommes Frites oder eine gebackene Kartoffel, mit saurer Sahne und Schnittlauch, sind die häufigsten Beilagen. Für die Zubereitungen der Hamburger gilt wie für das Steak, dass man diese rare, medium rare oder welldone erhalten kann.

In den Küstenregionen stehen neben Rind und Huhn vor allem Fisch und Meeresfrüchte auf der Speisekarte. Schalentiere, wie Hummer und Krebse sind besonders beliebt und lassen sich hervorragend bei einem Gläschen Chardonnay genießen.

Bestellen Sie in einem Restaurant Gemüse als Beilage sollten Sie keine europäischen Standards erwarten. Die Auswahl ist oft klein und beschränkt sich meist auf Brokkoli oder Mais. Um auf die grünen Vitaminlieferanten nicht zu verzichten sollten Sie Ihren Fokus auf den Salat setzten. Dieser ist fester Bestandteil fast jeder Mahlzeit und wird als Vorspeise serviert. In vielen Restaurants findet man auch Salatbars mit einer vielfältigen Auswahl an Salaten und Dressings.

Während die US-Amerikaner ihr Mittagessen gerne mal kleiner ausfallen lassen, besteht das Abendessen meist aus einer üppigen Mahlzeit. Die übliche Speisezeit liegt zwischen 18 und 21 Uhr. Geht man in ein Restaurant wird man nicht selten schon zu Beginn des Dinners gefragt, ob man einen Cocktail trinken möchte. Leitungswasser wird in so gut wie allen Restaurants kostenlos angeboten.

Die multikulturelle Zusammensetzung der amerikanischen Gesellschaft spiegelt sich natürlich auch in der Küche wieder. Die Bandbreite reicht von indisch, über chinesisch, Italienisch, japanisch bis hin zu griechisch. In den beliebte Food Courts findet man sie häufig Tresen an Tresen, alle nebeneinander. Sie teilen sich einen Essensbereich und sind vor allem in Malls oder Bahnhöfen anzufinden.

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Elektrizität

Packen Sie unbedingt einen Adapter in den Koffer, den Sie im Fachhandel in der Heimat erhalten können. Die Stromspannung in den USA beträgt, anders als in den meisten europäischen Ländern, 110 Volt. Stellen Sie deswegen Ihre elektronischen Geräte auf diese Voltspannung ein. Manche Geräte, wie die meisten Laptops machen dies automatisch.

Filmen/Fotografieren

Zubehör für Ihre Kamera finden Sie in allen größeren Städten in den USA. Generell sind die US-Amerikaner sehr fotofreudig. Sollten Sie allerdings fremde Menschen ablichten wollen, ist eine kurze Frage, ob dies in Ordnung ist, angebracht. Vor allem in Indianerreservaten herrschen strenge Foto-und Videovorschriften, welche meistens am Eingang der Reservate klar definiert werden.

Geld/Währung

Die offizielle Währung in den USA ist der Dollar ($).

Die einfachste Möglichkeit in den USA zu zahlen ist die Kreditkarte, wobei alle gängigen Kreditkarten akzeptiert werden. Bankkarten mit V-Pay-Logo hingegen können hier nicht gelesen werden. Um Ihre Euronoten umzutauschen suchen Sie am besten eine Wechselstube auf, da nicht jede Bank dazu fähig ist. Im besten Falle bringen Sie schon von Zuhause umgetauschte Dollarnoten mit.

Gesundheit/Impfungen

Bei der Direkteinreise aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Zu empfehlen sind Impfungen gegen Hepatitis A und Polio.

Die medizinische Versorgung in den USA ist sehr gut mit europäischen Verhältnissen vergleichbar. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die eventuell bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind meistens teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder direkte Bezahlung. Schließen Sie deswegen für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine die USA einschließende Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab und achten Sie auf einen ausreichenden Kreditrahmen Ihrer Kreditkarte für die notwendige Vorkasse.

Mietwagen

Autovermietungen vermieten meist nur an Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Bei der Anmietung ist neben dem nationalen auch ein internationaler Führerschein vorzulegen.

Einige Verkehrsregeln weichen von den europäischen ab. So ist das Abbiegen an roten Ampeln nach rechts erlaubt, wenn zuvor der Wagen zum Stehen gebracht wurde und wenn keine andere Person in Gefahr gebracht werden. In Ausnahmefällen kann dies allerdings auch untersagt sein, dann wird darauf mit dem Schild „No turn on red“ hingewiesen. Gelangen Sie an eine Kreuzung mit „All way-Stoppschilder“ müssen Sie und alle anderen Fahrzeuge an der Haltelinie stehen bleiben, um und anschließend in der Reihenfolge in die Kreuzung einfahren, in der Sie angehalten haben. Erschrecken Sie sich nicht falls Sie von rechts überholt werden, das ist in den USA anders als in Europa, erlaubt. An haltenden Schulbussen mit eingeschaltetem Warnblinklicht darf nicht vorbeigefahren werden. Dies gilt auch für aus der Gegenrichtung kommende Fahrzeuge.

Telefonieren Sie während der Fahrt nicht mit Mobiltelefonen ohne Freisprecheinrichtung. Dieses Verhalten ist in vielen Bundesstaaten verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet. Es ist zu empfehlen sich streng an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, die hier deutlich niedriger sind als in Deutschland, da sonst hohe Geldstrafen drohen. Auf manchen Interstates ist während der „rush hour“ der linke Fahrstreifen für Autos mit mindestens zwei Insassen reserviert. Bei Tanken ist zu beachten, dass sich der angezeigte Preis immer auf eine Gallone (3,78 Liter) bezieht. Wichtige Autobahnen, wie die durch Privatunternehmen betriebene „turnpikes“, sowie Brücken oder Tunnel sind häufig gebührenpflichtig. Die Mautgebühr „toll“ kann an Mautstationen in bar oder zum Teil auch mit digitalen Bezahlmöglichkeiten beglichen werden.

Strafzettel für falsches Parken oder überhöhte Geschwindigkeit müssen Sie unbedingt bezahlen, möglichst noch vor Ihrer Ausreise. Bei Nichtbezahlung kann es bei zukünftigen Einreisen und Aufenthalten zu Unannehmlichkeiten kommen. Für Auskünfte ist auch nach Verlassen der USA die Stelle zuständig, die das Ticket auch ausgestellt hat.  Wenn Sie von der Polizei angehalten werden, bleiben Sie im Fahrzeug sitzen, öffnen Sie das Fenster, halten Sie die Hände am Lenkrad und leisten Sie den Anweisungen des Polizisten folge. Steigen Sie nicht unaufgefordert aus, da dies als Bedrohung wahrgenommen werden und zu Gegenmaßnahmen führen könnte. In größeren Städten bietet es sich an die Wagentüren stets zu verriegeln, um sich vor möglichen Raubüberfällen zu schützen.

Feiertage

Datum

01.01.
17.02
25.03
03.06.
07.09
26.11
25.12
 

Feiertag

New Year
President's Day
Memorial Day
Independence Day
Labor Day
Thanksgiving
Christmas Day
 

Übersetzung / weitere Bezeichnung

Neujahr
Tag des Präsidenten
Heldengedenktag
Unabhängigkeitstag
Tag der Arbeit
Erntedankfest
Heiliger Abend
 

Staat/Politik/Wirtschaft

Ländername: United States of America / Vereinigte Staaten von Amerika

Staatsform: Föderale und präsidentielle Republik; Gewaltenteilung und -verschränkung

Staatsgebiet: 9.857.306 Quadratkilometer (ca. 25-fache Größe Deutschlands)

Hauptstadt: Washington, D.C.; Stadt: circa 658.000 Einwohner

Bevölkerung: 319 Millionen Einwohner; davon ca. 55 Millionen Amerikaner lateinamerikanischer Herkunft, ca. 40 Millionen Afro-Amerikaner, ca. 17 Millionen Amerikaner asiatischer Herkunft, 2 Millionen Amerikaner indianischer Herkunft

Religion: 80 Prozent der Bevölkerung gehören 238 Religionsgemeinschaften an, davon 37 Prozent protestantischen Gemeinschaften, 23 Prozent der römisch-katholischen Kirche, 2 Prozent Juden, 0,8 Prozent Muslime

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Sicherheitshinweise

Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen unter www.auswaertiges-amt.de

Sprache

Amerikanisches Englisch ist in 32 Bundesstaaten offiziell und in den anderen inoffiziell als Amtssprache in Gebrauch und ist in allen Bundesstaaten die wichtigste Sprache. An zweite Stelle rückt Spanisch. Durch die Grenze der USA mit Mexiko und die zahlreichen Einwanderer, vor allem in den Südstaaten wird die Sprache auch an den meisten Schulen unterrichtet und dementsprechend häufig gesprochen. Auch Einwanderer aus asiatischen Ländern haben ihre Sprache aus der Heimat mitgenommen und lehren Sie Ihren Kindern. Allen voran ist hier Mandarin zu nennen, gefolgt von Vietnamesisch und Koreanisch. Wie aus der Geschichte der Vereinigten Staaten hervorgeht, hatten zur Kolonialzeit nicht nur die britischen, sondern auch die französischen Einwanderer einen Einfluss. Dieser Einfluss hat sich bis heute bewahrt, was vor allem in den Südstaaten wie Louisiana dazu geführt hat, dass dort neben Englisch auch Französisch gesprochen wird. Es lassen sich noch viele weitere internationale Sprachen in den USA finden, die Einwanderer aus aller Welt mit sich gebracht haben. Die Sprachen der Ureinwohner waren früher weit verbreitet, sterben allerdings heutzutage langsam aus. Dies liegt an der Vertreibung der Ureinwohner die bis heute Ihre Auswirkungen zeigt. Aktuell werden diese uramerikanischen Sprachen meistens nur noch in den Reservaten gesprochen.

Telefonieren/Internet

Vorwahl Deutschlad/Schweiz/Österreich:  0049/41/43

Vorwahl USA: 001

Die meisten Hotels und Restaurants haben sich den Kommunikationsbedürfnissen der Bewohner angepasst und bieten freien WLAN Zugang. Wenn Sie unterwegs WLAN brauchen sind McDonalds, Starbucks und Apple-Verkaufsstellen eine gute Anlaufstelle für kostenloses Internet. Zum Telefonieren bietet es sich an eine Prepaid Karte zu kaufen.

Trinkgeld

Trinkgeld ist für die US-Amerikaner sehr wichtig, da dieses für das Personal ein elementarer Teil des Gehaltes ist. Oftmals erhalten Kellner weniger als den Mindestlohn und finanzieren sich primär über die Trinkgeldeinnahmen. Amerikaner geben deswegen auch selbst viel Trinkgeld. Normalerweise ist das Trinkgeld in Restaurants auch noch nicht im Preis inkludiert, ein Blick auf die Rechnung lohnt sich allerdings auch hier, denn in manchen touristischen Orten wird der Service bereits auf die Rechnung aufgeschlagen. Üblich sind normalerweise 15% der Gesamtrechnung, in manchen Restaurants kann der Prozentsatz auch bis zu 20% sein, dies wird allerdings als Trinkgeldvorschlag auf der Rechnung angegeben und manchmal sogar schon direkt ausgerechnet, um dem Kunden die Rechnerei zu erleichtern. Sie können Ihre Gabe entweder auf dem Tisch liegen lassen, es dem Kellner in die Hand geben, oder es bei der Kreditkartenabrechnung aufschlagen.

Auch das Zimmermädchen freut sich über eine kleine Aufmerksamkeit, von $1-2 und der Kofferträger erhält $1 pro Gepäckstück. Es handelt sich auch hier nicht nur um eine Anerkennung für den hilfreichen Service, sondern um einen festen Bestandteil des Lohns.

Der ständige und auch örtliche Reiseleiter erhält je nach Zufriedenheit, Gruppengröße und Länge der Tour insgesamt um die $20 für seine Arbeit. Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um eine Empfehlung handelt.

Verhalten

Freundlichkeit, ein Lächeln auf den Lippen und Small Talk. Das lernen die Kinder in den USA besonders schnell, denn das beherrscht hier jeder. Der Hotelangestellte an der Rezeption, der Kellner im Lokal oder die Dame im Klamottenladen, sie alle werden Sie mit einem „How are you today?“  fragen wie es Ihnen geht. Ein “Fine, thanks, and you?” reicht hierfür als Antwort aus. Es handelt sich hierbei lediglich um eine höfliche Floskel und nicht um den Versuch eines Gespräches mit Tiefgang. Wundern Sie sich auch nicht wenn Sie mit Komplimenten überhäuft werden, auch das ist eine Form der Höflichkeit. Die meisten Amerikaner sind wahre Künstler des freundlichen und unaufdringlichen Small Talks. Es gilt: Einfach mitmachen, dann kommt man schnell mit Einheimischen ins Gespräch. Auf die Frage wie das Essen geschmeckt hat gilt die Antwort „good“ schon beinahe als Kritik. Alles darf der Höflichkeit zu Liebe gerne ein wenig übertrieben werden und so wird aus „good“ schnell mal „great“ oder „awesome“. Im Restaurant finden Sie in der Regel am Eingang ein Schild, dass sie bittet: „Please wait to be seated“ (Bitte warten Sie bis Sie platziert werden). Hieran sollten Sie sich ebenfalls halten wenn Sie kein Schild vorfinden.

Das Nicht-Rauchergesetz hat auch in den USA seine Durchsetzung gefunden. In den meisten öffentlichen Gebäuden und Plätzen, sowie in Restaurants und Bars ist rauchen grundsätzlich verboten. Besonders teuer wird rauchen im Hotelzimmer, da in diesem Falle hohe Reinigungskosten anfallen. Die Gesetze variieren allerdings je nach US-Staat. Fragen Sie am besten vor Ort nach wo Sie rauchen dürfen. Das Mindestalter um legal Zigaretten zu erwerben liegt bei 18 Jahren.

In den USA bestehen strenge Vorschriften für den Kauf und Konsum von Alkohol. Bier, Wein und Co. in Öffentlichkeit zu trinken steht unter Strafe. Grundsätzlich ist der Alkoholkonsum (auch der von Bier und Wein) erst ab  21 Jahren erlaubt, weswegen es auch im fortgeschrittenen Alter noch sein kann, dass Sie in Restaurant oder Bars nach dem Ausweis gefragt werden. Alkohol am Steuer ist ein absolutes Tabu und es gilt die 0 Promille-Grenze. Alkohol im Auto mitzuführen ist nur erlaubt wenn sich dieser im Kofferraum befindet.

Wichtige Nummern/Adressen

Diplomatische Vertretung Deutschland /USA

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Embassy of the Federal Republic of Germany,
 4645 Reservoir Road, Washington,
DC 20007, USA

Anschrift
4645 Reservoir Road NW,
Washington,
DC 20007
+1 202 298 40 00
Website der Botschaft 

 

 

Botschaft der USA in Deutschland
Pariser Platz 2
10117 Berlin
+49 30 22 66 890
Website der Botschaft

Zeitunterschied

Da sich die USA auf einem sehr großen Gebiet erstreckt, umfasst sie sechs Zeitzonen.

Eastern Standard Time: 6 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit:  Connecticut, Delaware, District of Columbia, Florida - mit Ausnahmen, Georgia, Indiana - mit Ausnahmen, Kentucky - nur östliche Teile, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan - mit Ausnahmen, New Hampshire, New Jersey, New York, North Carolina, Ohio, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, Tennessee, Vermont, Virginia, West Virginia

Central Standard Time: 7 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit : Alabama, Arkansas, Florida, Illinois, Indiana, Iowa, Kanas, Kentucky, Louisiana, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Nebraska, North Dakota, Oklahoma, South Dakota, Tennessee, Texas, Wisconsin

Mountain Standard Time: 8 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit: Arizona, Colorado, Idaho, Kansas, Montana, Nebraska, New Mexico, North Dakota, Oregon, South Dakota, Texas, Utah, Wyoming

Pacific Standard Time: 9 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit

Alaska: 10 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit

Hawaii: 12 Stunden hinter der mitteleuropäischen Zeit

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