Peru Individualreise - Perus Höhepunkte

Machu Picchu ist nicht zu Unrecht Perus bekannteste Sehenswürdigkeit – das Land hat jedoch noch weit mehr zu bieten. Auf dieser Reise erleben Sie den Andenstaat aus verschiedensten Perspektiven: Sie überblicken den mächtigen Colca-Canyon, lernen die Ureinwohner des Titicacasees-Sees kennen, fahren mit einem luxuriösen Zug durch die Anden und bummeln durch Arequipas hübsche Gassen.

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Reiseinformationen

Reiseverlauf

12 Tage
Lima – Arequipa – Colca-Canyon – Puno – Isla Suasi – Sicuani - Cusco

Ihre persönlichen Specials

  • Private, deutschsprachige Reiseleitung und eigener Chauffeur
  • Sorgfältig für Sie ausgewählte Hotels
  • Die „Weiße Stadt“: Erkundung von Arequipa
  • Wanderung am zweittiefsten Canyon
  • Faszinierende Einblicke in das Leben der Ureinwohner des Titicacasees
  • Cusco – die Hauptstadt der Inka
  • Faszinierendes Kulturerbe Machu Picchu
  • Zugfahrten durch die einzigartige Naturkulisse der Anden
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1. Tag Ankunft in Lima

Ihre Reise durch Peru beginnt in der Hauptstadt Lima, deren Altstadt – Erbe der Kolonialzeit – bereits seit 1991 zum Weltkulturerbe zählt. Die „Stadt der Könige“ trägt als Zentrum der spanischen Inquisition ein düsteres Erbe. Durch die geografischen Gegebenheiten zeigen sich am Himmel der Wüstenstadt am Meer regelmäßig beeindruckende Wolkenformationen. Am Flughafen werden Sie bei Ihrer Ankunft bereits von Ihrem deutschsprachigen Reiseleiter erwartet und zu Ihrem Hotel in der Stadt gebracht. So erfahren Sie bereits auf der Fahrt erste interessante Anekdoten über Peru und seine Hauptstadt. Je nach Ankunftszeit können Sie den Nachmittagstee in Ihrem Hotel einnehmen, um ganz entspannt anzukommen. Oder aber Sie nutzen die Zeit nach Ihrer Ankunft für kleine Erkundungen in Lima auf eigene Faust, ehe Sie Ihre Reise morgen fortsetzen. Sie sollten es sich auf keinen Fall entgehen lassen, gut essen zu gehen: Lima hat sich zu einem Mekka für Gourmets entwickelt. Übernachtung in Lima.

2. Tag Weiterreise nach Arequipa

Ihre Reise führt Sie heute weiter in den Süden des Landes. Hier liegt, überragt von hohen Vulkanen Arequipa, die Hauptstadt der gleichnamigen Region. In dieser hatten sich bereits prähistorische Stämme sowie die Inka angesiedelt, ehe die Region im 16. Jahrhundert von den Konquistadoren erobert wurde. Rund um die von Kolonialarchitektur geprägte Stadt erstreckt sich ein wilder Landstrich mit schneebedeckten Vulkanen, heißen Quellen, Schluchten und Wüsten. Übernachtung in Arequipa.

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3. Tag Weltkulturerbe Arequipa

Heute widmen Sie sich der „Weißen Stadt“ Arequipa. Die Besichtigung führt Sie zur imposanten Kathedrale und der Kirche de la Compania y Claustros. Als wichtigstes religiöses Bauwerk der Kolonialzeit gilt das Kloster Santa Catalina. Viele reiche Familien schickten einst eine ihrer Töchter ins Kloster.  Wegen seiner Weitläufigkeit wird das Kloster auch als „Stadt in der Stadt“ bezeichnet. Nachdem sich das Leben hier 400 Jahre hinter geschlossenen Toren abspielte, wurden diese erst 1970 für Besucher geöffnet. Im Stadtviertel San Lázaro, dem ältesten Bereich der Stadt, erwarten Sie kleine Häuser entlang von steilen, schmalen Straßen. Yanahuara besticht vor allem durch seine Gebäude aus hellem Vulkangestein, Cayma hingegen ist ein hübscher, lebendiger Stadtteil, der sich an manchen Ecken fast dörflich zeigt. Nachdem Sie von Ihren Erkundungen sicher hungrig geworden sind, ist es im Anschluss an der Zeit, Peru von seiner kulinarischen Seite kennenzulernen. Mit Ihrem Reiseleiter spazieren Sie zunächst über den San-Camilo-Markt, wo Sie eine der exotischen Früchte probieren und den Duft fremder Kräuter und Gewürze aufnehmen können. Ihr Guide erklärt Ihnen gern mehr über deren Verwendung in der regionalen Küche. Am besten erfahren Sie diese jedoch auf ganz praktische Weise, indem Sie in einer der der vielen „Picanterías“ zum Essen einkehren. Übernachtung in Arequipa.

4. Tag Weiter ins Colca-Tal

Schroffe Felshänge, erloschene Vulkane, einzigartige Ausblicke: Rund 100 Kilometer nördlich von Arequipa liegt der zweitgrößte Canyon der Welt: das Colca-Tal. Es erstreckt sich über eine Länge von 100 Kilometern und fällt an der tiefsten Stelle 3.400 Meter ab. Auf dem Weg zu diesem einzigartigen Naturspektakel legen Sie einen Zwischenstopp in drei Dörfern inmitten des Nationalparks Vicuñas de Aguada Blanca. Hier erfahren Sie nicht nur mehr über das dörfliche Leben der Region, sondern können mit etwas Glück auch einige Tiere beobachten, die in den Anden heimisch sind – etwa Vicuñas oder Viscachas, ein dem Chinchilla ähnliches Nagetier. Über Chuccura und Patapampa gelangen Sie zu einem Aussichtspunkt, von wo aus sich ein beeindruckendes Panorama des Canyons unter Ihnen ausbreitet. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis nach Chivay, wo Sie auf einer Höhe von 3600 Metern in einem Restaurant zu Mittag essen. In Chivay machen Sie auch einen kurzen Abstecher auf einen lokalen Markt. Wenn Sie möchten, können Sie auf dem Weg zu Ihrem Hotel noch einige Dörfer in der Umgebung besuchen. Am Abend können Sie die Eindrücke des Tages bei einem entspannten Bad im warmen Wasser der hoteleigenen Thermalquellen Revue passieren lassen. Übernachtung in Colca.

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5. Tag König der Lüfte

Nach einem frühen Frühstück besuchen Sie den Aussichtspunkt Cruz del Condor (Kondorkreuz) und Tapay. Cruz del Condor ist an der tiefsten Stelle des Canyons gelegen. Die Aussicht von dort ist fantastisch und mit etwas Glück kann man am frühen Morgen die Kondore durch den Canyon schweben sehen. Über die kleinen Dörfer Pinchollo, Maca, Antahuilque, Choquetico und Yaque fahren Sie zurück nach Chivay und brechen dann auf nach Puno. Übernachtung in Puno.

6. Tag Der höchste See der Welt

Mit über 8.000 Quadratmetern Fläche ist Titicaca Südamerikas zweitgrößter See und der höchste befahrbare See der Welt. Am Morgen brechen Sie zur Isla Suasi auf. Auf dem Weg besuchen Sie die 40 kleinen, schwimmenden Inseln. Auf diesen Schilfinseln leben die Ureinwohner noch immer im Einklang mit der ursprünglichen Kultur ihrer Vorfahren. So erhalten sie nicht nur alte Bräuche, sondern auch eine an ihre Naturumstände angepasste Lebensweise. Anschließend geht die Fahrt weiter zur Insel Taquile. Die Menschen hier tragen farbenprächtige, traditionelle Kleider. Auf der Insel gibt es weder Straßen noch Strom und an ihren Hängen erstrecken sich landwirtschaftliche Terrassen, die noch aus der Zeit vor den Inkas stammen. Berühmt sind die strickenden Männer von Taquile, die überall mit Strickzeug in der Hand zu sehen sind und feinen Waren herstellen. Neben all diesen Eindrücken sollten Sie sich einen Moment Zeit nehmen, um den fabelhaften Blick über den Titicacasee genießen. Gegen Ende des Tages werden Sie zu Isla Suasi gebracht, der einzigen Privatinsel des Sees in Puno. Nach einem kurzen Spaziergang vom hoteleigenen Anlege-Pier erreichen Sie die traumhaft schönen Casas des Hotels. Übernachtung auf der Insel Suasi.

Anmerkung: Die Bootsfahrt findet gemeinsam mit anderen Reisenden und auf Englisch statt.

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7. Tag An den Ufern des Titicacasees
(Ohne Reiseleitung und Chauffeur)

Heute genießen Sie die Aktivitäten, die vom Hotel aus angeboten werden. Wie wäre es mit einem Spaziergang zum höchsten Punkt der Insel, Itapilluni? Hier haben Sie einen atemberaubenden Blick auf den Sonnenuntergang und bei einer klaren Nacht ist eine Sternbeobachtung möglich. Weitere Aktivitäten schließen die Beobachtung von Alpacas und Vicuñas sowie Kajak- und Kanufahrten ein. Übernachtung auf der Insel Suasi.

8. Tag Rückkehr nach Puno

Der Tag fängt mit einem freien Vormittag gemütlich an. Schlafen Sie aus, oder nutzen Sie die Zeit für weitere Erkundungen auf der Insel, einem kleinem Naturparadies. Am Mittag (circa 12:30 Uhr) fahren Sie über den Titicacasee zurück nach Puno. Nach circa drei Stunden Fahrt über das in der Sonne glitzernde Wasser des Sees erreichen Sie am Nachmittag den Pier in Puno, wo Sie bereits Ihr Chauffeur erwartet und Sie in Ihr Hotel bringt. Übernachtung in Puno.

Anmerkung: Die Bootsfahrt findet gemeinsam mit anderen Reisenden und auf Englisch statt.

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9. Tag Panoramafahrt mit dem Belmond Andean Explorer

Ihre Reise führt Sie heute weiter nach Norden. Aufgrund des unwegsamen Terrains – mit Straßen, die teils nur einige Handbreit von tiefen Abhängen entfernt verlaufen –, ist eine Reise durch die Anden oft mehr Abenteuer als Spazierfahrt. Ganz entspannt bewegen Sie sich hingegen mit dem luxuriösen Hotelzug Belmond Andean Explorer fort, der Sie komfortabel durch die beeindruckende Landschaft der Hochanden bringt. Imposante Gipfel und tiefe Schluchten ziehen an Ihnen vorbei, während Sie Ihr Mittagessen im Speisewagen zu sich nehmen. Gegen Mittag hält der Zug am höchsten Punkt der Strecke, dem La Raya Pass auf 4.319 Metern Höhe. Genießen Sie diesen spektakulären Blick bevor die Zugfahrt weiter geht. Nach dem Sonnenuntergang bekommen Sie ein delikates Abendessen. Für eine ruhige Nacht hält der Zug in Sicuani. Übernachtung im Belmond Andean Explorer.

Anmerkung: Die Zugfahrt findet ohne Reiseleiter statt. Die Zugmitarbeiter sprechen Englisch. Die Zugfahrt findet nur mittwochs statt.

10. Tag Besuch der Ruinen von Cusco

Am Morgen fährt der Luxuszug weiter in Richtung Cusco. Am Vormittag erreichen Sie die Hauptstadt der Anden. Cusco und die gleichnamige Region im Andenhochland war einst der Herrschaftssitz des Inkareiches. Zahlreiche Ruinen zeugen vom Glanz dieser untergegangen Hochkultur. Cusco selbst ist jedoch viel mehr als ein Ausgangspunkt zum Machu Picchu. Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt liegen vier Ruinenanlagen, die Sie heute besuchen. Zunächst besuchen Sie die Festungsanlage Sacsayhuaman, wahrscheinlich die bekannteste der vier Ruinen. Von hier aus haben Sie einen einmaligen Panoramablick über die Stadt. Weiter geht es nach Tambo Machay, das auch als „Bad der Inka“ bekannt ist. Über terrassenförmliche Ebenen strömt Wasser nach unten – Legenden zufolge hat das Wasser magische Kräfte. Anschließend führt Ihr Guide Sie zu dem heiligen Steinmonolithen Qenqo und zu Puca Pucara, der „Roten Festung“. Wenn Sie Lust auf erste eigene Erkundungen in der Stadt haben, bummeln Sie nach Ihrer Rückkehr ein wenig durch die engen Gässchen, die einen ganz besonderen Charme ausstrahlen. Die Stadt ist übrigens ein Geheimtipp für Vegetarier und Veganer: In vielen Lokalen wird die traditionell sehr fleischarme Anden-Küche serviert. Übernachtung in Cusco.

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11. Tag Sagenumwobenes Machu Picchu

Das Heiligtum inmitten der Anden zu erreichen, benötigt etwas Zeit: Sie fahren zunächst zur Bahnstation von Poroy, wo Sie den Zug nach Aguas Calientes besteigen. Nach Ihrer Ankunft bringt Sie ein Shuttlebus die Serpentinenstrasse hinauf zu den Ruinen. Machu Picchu soll im 15. Jahrhundert unter der Regierung des Inka-Herrschers Pachacútec Yupanqui erbaut worden sein. Machu Picchu wird umgeben von einer Aura des Geheimnisvollen: Die Stadt war viele Jahre „verschollen“, bevor Sie Anfang des 20. Jahrhunderts „wiederentdeckt“ wurde. Bei einer zweieinhalbstündigen Führung wird Ihr Guide Ihnen mehr über die Geschichte und Bedeutung dieses Ortes erklären. Am Nachmittag bringt der Shuttlebus Sie zurück nach Aguas Calientes, von wo aus Sie auf ganz bequeme Art nach Cusco zurückkehren: Sie unternehmen eine Fahrt im luxuriösen Hiram-Bingham-Zug, der im Stil der alten Pullmanzüge erbaut wurde. An Bord können Sie bei einem Gourmet-Abendessen diesen eindrucksvollen Tag gebührend abschließen. Übernachtung in Cusco.

Anmerkung: Der Hiram-Bingham-Zug verkehrt jeweils nicht am letzen Sonntag eines Monats. Bitte beachten Sie, dass Ihr Reiseleiter Sie auf der Zugfahrt nicht begleitet.

12. Tag Heimflug über Lima

Nach fast zwei Wochen in Peru neigt sich heute Ihre faszinierende Reise durch den Andenstaat dem Ende zu. Ihr Reiseleiter bringt Sie für Ihren Heimflug über Lima zum Flughafen von Cusco. Auch wenn Sie Peru heute hinter sich lassen: Die Erinnerungen an das Land werden Sie immer bei sich tragen.

Optional Verlängerung Paracas: Jeder Abschied fällt schwer. Zögern Sie ihn doch ein bisschen hinaus und gönnen sich noch ein paar Tage am Pazifik. Genauer gesagt in Paracas. Der Küstenort knappe vier Stunden von Lima entfernt ist für die zahlreichen Bewohner Limas ein beliebtes Ziel, um das meist sonnige Wetter in dieser Gegen zu genießen. Von hier aus können Sie zahlreiche Ausflüge unternehmen, zum Beispiel zu den Islas Ballestas, einem vorgelagerten Inselarchipel, auf dem sich Seelöwen, Pinguine und Kormorane tummeln. Nicht umsonst nennt man die Inseln auch „Klein-Galápagos“. Möchten Sie es gerne spektakulär? Dann fliegen Sie mit einem Leichtflugzeug über die mysteriösen Nazcalinien. 

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